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Nave – die neue Generation der Wavetablesynthese fürs iPad

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Zwei neuartige Wavetable Generatoren bilden das Herz von Nave. Neben dem bekannten Durchfahren der Waves kann hier das Spektrum unabhängig von der Tonhöhe transponiert werden. Die Waves können von perfekt periodisch bis zu sehr rauschhaft wiedergegeben werden. Dabei sind Spektrum und Rauschhaftigkeit in Echtzeit modulierbar, ganz so wie die Wavetable Position. Insbesondere Klänge mit stark betonten Formanten lassen sich damit leicht erstellen, aus diesem Grund haben wir einen Sprachsynthesizer zur Erzeugung von Wavetables integriert. Damit kann Nave auch singen und sprechen, bevorzugt in englischer Sprache. Neben der Sprachsynthese können Wavetables auch mittels Analyse von Audiofiles erstellt werden. Durch stauchen, strecken, drehen und schieben im Spektralbereich lassen sich Wavetables noch weiter verfeinern und verfremden. Zu den bekannten Factory Wavetables aus Microwave, Wave und Blofeld sind einige neue dazugekommen, die reichlich Gebrauch von den neuen Möglichkeiten machen.
 
Neben den Waves steht ein Oszillator Modul zur Verfügung, welches die konventionellen Wellenformen Dreieck, Rechteck mit PWM, Sägezahn und Rauschen bietet. Im Überwave Modus besteht dieses Modul aus bis zu acht einzelnen Oszillatoren, die sich gegeneinander verstimmen lassen. Damit lässt sich jeder Sound nach Belieben anfetten.
 
Nave wird mit über 500 Presets ausgeliefert, die eindrucksvoll das Potential der neuen Soundengine demonstrieren. Die Klänge entstanden unter der Mitwirkung renommierter Sounddesigner, allen voran Richard Devine, der so begeistert von Nave ist, dass gleich 95 Presets seine Handschrift erkennen lassen. „Nave ist einfach klasse und der für mich mit Abstand beeindruckendste iOS-Synthesizer, den ich bis heute in den Fingern hatte“ lautet sein Resümee nach Erstellung der Sounds. Weitere Presets stammen u.a. von Sascha Dikiciyan (Sonic Mayhem), Laurence Rapaccioli (Arksun), David Boldini (7 Skies) und Fletcher Kaufman (Sunsine Audio).
 
Neben den vielen Presets bringt Nave jedoch auch alles mit, um Sounds auf besonders einfache und intuitive Art zu programmieren. Das klar strukturierte User-Interface lädt sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene zum Experimentieren ein. Auf dem grosszügigen Displays des iPad lassen sich Wavetables komfortabel erstellen und editieren.
 
Das Filter besticht durch den gewohnt herausragenden Waldorf-Sound und bietet Tiefpass, Hochpass und Bandpass, jeweils mit 12 oder 24 dB Flankensteilheit. Die Drive Sektion bietet zur Verzerrung fünf verschiedene Kennlinien, und auch die Position der Verzerrung ist einstellbar: Vor oder hinter dem Filter oder als Summeneffekt vor oder hinter dem Equalizer. Wer krachende Brachialsounds filigranen Wavetable-Sweeps vorzieht, wird hier auf seine Kosten kommen.
 
Nave wäre kein echter Waldorf-Synthesizer ohne eine ausgewachsene Modulations-Sektion. Beim Nave stehen dazu drei Hüllkurven, zwei LFOs und eine komfortable Modulationsmatrix bereit, sodass sich nahezu jeder Parameter in Echtzeit modulieren lässt. Neben der Klaviatur können Sounds auch mit Blades dynamisch getriggert werden, beide erlauben polyphone Modulationen durch Bewegung in X und Y-Richtung. Daneben stehen drei X-Y Pads, Pitch- und Modwheel sowie ein Arpeggiator zur Verfügung.
Nave verfügt über eine ausgewachsene Effektabteilung. Zur Auswahl stehen neben amtlichen Modulationseffekten wie Chorus, Flanger, Phaser und ein Delay auch ein sehr hochwertiger Hall, ein Kompressor und ein parametrischer 3-Band-Equalizer.
 
Selbstverständlich ist Nave vollständig MIDI-kompatibel und bietet Core MIDI In/Out. Im MIDI-Device-Manager stehen zudem externe Hardware und virtuelle Verbindungen zur Auswahl. Damit lassen sich dann auch ohne Probleme Sounds zu MIDI-Clock oder WIST synchronisieren. Dank Audiobus-Unterstützung und Background- Audio ist Nave bestens für den professionellen Einsatz gerüstet. Aufnahmen sind mit dem integrierten 4-Spur- Recorder mit Clip-basierter Editierung möglich.
 
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