Paolo Apollo Negri

Paolo-Apollo-Negri

Waldorf als pure Inspiration

Er zählt zu den Besten an der Hammond-Orgel, doch während seiner Arbeit im Studio und auf der Bühne mit The Link Quartet, Wicked Minds, Black Widow, Low Fidelity Jet-Set Orchestra und vielen anderen wuchs seine Liebe zu Synthesizern immer mehr. Seine aktuelle Veröffentlichung „Cobol“ ist ein echtes Synthesizer-Wunderland und die zentrale Klang-Rolle spielt dabei der Waldorf Blofeld Keyboard, vor allem wenn es darum geht, spacige Klangwelten, ausdrucksstarke Intros und authentisch klingende Analog-Solos zu erzeugen.

1996 war der Pulse Plus der erste Waldorf-Synthesizer, den Paolo Negri einsetzte. „Ich habe dieses kleine Analog-Monster mit seinen modernen Analog-Klängen auf verschiedenen Alben verwendet“, erzählt er und fährt fort: „Mich haben die unglaubliche Kraft und Vielseitigkeit des Waldorf-Synths immer begeistert. Der Pulse ist wirklich klasse und die perfekte Wahl für fast jede Art für Musik. Damit kannst du ganz weiche Sounds aber auch sehr aggressive Klänge hervorzaubern.“

In seinen Solo-Projekten versucht Paolo, seine musikalischen Erfahrungen in einer Art modernem Funk zusammen zu führen. Dabei sind Waldorf-Sounds oft die Grundlage seiner Musik. Ein Blofeld Keyboard war die Hauptinspirationsquelle für sein aktuelles Album „Cobol“. „Man kann die Waldorf-Sounds immer erkennen, zum Beispiel bei „Retrotheque“, wo diese 80er-Bläserlinie aus dem Blofeld kommt und zeigt, welche Möglichkeiten die Mischung aus verschiedenen Synthesizer-Technologien bietet. Dazu habe ich analoge Wellenformen zusammen mit gesampelten Bläsern genommen, wobei die Spectre-Software wirklich super ist, denn damit kannst du ganz einfach Samples in den Blofeld laden“, verrät Paolo. In „King & Queen in a castle made of sand“ spielt der Blofeld zwei seiner besten Seiten aus: warme analoge Poly-Sounds im Intro, die dann langsam in cleane und akkurate Digital-Wavetables-Sounds des Hauptthemas wechseln. Ich mag einfach den Blofeld und die Programmierung ist ein Kinderspiel. Ich entdecke ständig neue Möglichkeiten und lasse mich von diesem großartig klingenden Synth immer wieder inspirieren.“

Auch auf seiner neuesten Single „Lightswitch“ kann man Paolos große Liebe für Waldorf-Instrumente hören. Hier spielen Pulse Plus und ein Blofeld Keyboard zusammen mit einer Microwave Rev. A die tragenden Rollen. Die puren Wavetables zusammen mit dem analogen Sahnehäubchen begeistern Paolo immer wieder und stellen einen großen Einfluss auf seine Musik dar.

Für seine Live-Sets hat Paolo den Waldorf Micro Q als sein perfektes Werkzeug entdeckt. Er spielt viele Konzerte in Europa und deswegen war es für ihn wichtig, eine kompakte Klangerzeugung zu finden, mit der er alle Musikrichtungen abdecken kann. Der virtuell-analoge Klang des Micro Q ist für ihn einer der besten, den es gibt, zumal der Micro Q ja auch noch die Wavetables-Synthese und die flexiblen Modulations- und Signalrouting-Möglichkeiten bietet, für die Waldorf so berühmt ist. Damit erzeugt Paolo monofone Synth-Sounds voller Kraft und Ausdruck, sahnige Flächen, Sound-Effekte und alles, was er sonst noch auf der Bühne braucht.